paroli - Ehrenkodex

Die Richtlinien betreffen alle paroli Mitglieder, das heißt alle Journalisten, Webgraphiker und sonstige Personen, die bei der Erstellung der Inhalte und der Weiterentwicklung des Magazins beteiligt sind. Unsere Absicht ist es, die Objektivität und die Unparteilichkeit sowie die freie Berichterstattung unseres Magazins zu schützen und zu gewährleisten. Alle Mitarbeiter sind verpflichtet die Richtlinien des Ehrenkodex zu lesen und zu befolgen. 



Es ist nicht möglich, alle einzelnen Szenarien durchzudenken, bei denen moralische Bedenken auftreten könnten. Deshalb verlangen wir von allen paroli Mitarbeitern ein gewisses Maß an Ethik und Moral, das unserer Blattlinie entspricht. Bei ethischen Bedenken kann und soll der Vorstand konsultiert werden. Der Eherenkodex wird mit der Zeit erweitert, wenn die Situation es erfordert. Bei möglichen Erweiterungen werden die paroli Mitarbeiter mündlich und schriftlich darüber informiert.      

  • Genauigkeit: Die Berichterstattung muss wahrheitsgemäß sein und die Stellungnahmen aller Beteiligten berücksichtigen. Zitate sind exakt zu führen, falsche Berichterstattung unverzüglich richtiggestellt werden.
  • Unterscheidbarkeit von Tatsachenberichten, der Wiedergabe von Fremdmeinung(en) und Kommentaren muss gewährleistet sein.
  • Einflussnahmen Außenstehender auf Inhalt oder Form eines redaktionellen Beitrags und die Vorteilsannahme des Journalisten sind unzulässig. Eine Beeinflussung der Berichterstattung durch finanzielle Interessen des Journalisten ist nicht gestattet.
  • Der Persönlichkeitsschutz ist zu wahren. Persönliche Diffamierungen,  Verunglimpfungen und Verspottungen sollen genauso vermieden werden wie Pauschalverdächtigungen und Pauschalverunglimpfungen und Diskriminierung aus rassistischen, religiösen, nationalen, sexuellen oder sonstigen Gründen.
  • Die Intimsphäre jedes Menschen, insbesondere von Kindern und Jugendlichen ist grundsätzlich geschützt.
  • Bei der Materialbeschaffung und Recherche sind unlautere Methoden wie z. B. Irreführung, Druckausübung, Einschüchterung, brutale Ausnützung emotionaler Stress-Situationen, sowie Einbruch und die Verwendung geheimer Abhörgeräte verboten.
  • Redaktionelle Spezialbereiche sollen auch über das enge Fachgebiet hinaus auf die sozialen, politischen Rahmenbedingungen hinweisen und nachvollziehbaren Kriterien folgen.
  • Das Öffentliche Interesse an einer Veröffentlichung oder Nichtveröffentlichung ist abzuwägen. Dies gilt insbesondere, wenn es um die Aufklärung schwerer  Verbrechen, den Schutz der öffentlichen Sicherheit oder Gesundheit oder um die Verhinderung einer Irreführung der Öffentlichkeit geht.
  • paroli Mitglieder dürfen aus der Berichterstattung keinen persönlichen Nutzen abseits des journalistischen Mehrwertes ziehen. 
  • Die Neutralität und die Unabhängigkeit des Magazins ist während der Ausübung der journalistischen Tätigkeit stets zu wahren. Das Ansehen der Redaktion darf nicht durch sichtbare politische Symbole, die während der journalistischen Tätigkeit nach außen getragen werden, geschädigt werden. 
  • Fehler in der Berichterstattung werden sofort nach dem Erkennen berichtigt. Die Korrekturen werden auf der Paroli Homepage prominent platziert, so dass sie für jeden sichtbar sind. 
  • Informationsquellen werden fair und vertraulich behandelt. Die Wahrung der Privats- und Intimsphäre ist uns wichtig.
  • Unter keinen Umständen dürfen paroli Redakteure für Interviews oder unveröffentlichte Dokumente bezahlen. 
  • paroli Mitglieder müssen stets ihre Identität als Journalisten preisgeben und dürfen daher nicht verdeckt arbeiten. Das widerspricht allerdings nicht den investigativen Grundsätzen. Spätestens vor der Veröffentlichung muss die Identität preisgegeben werden. 
  • Sollte ein Naheverhältnis zu der Informationsquelle bestehen, sollte die Geschichte an ein anderes Redaktionsmitglied weitergegeben werden, um die Unbefangenheit der Berichterstattung zu gewährleisten.
  • Bei Treffen mit Interviewpartnern, Informationsquellen, etc., sofern sie in Restaurants, Cafes, usw., stattfinden, muss das Konsumierte selbst bezahlt werden.
  • Sofern es die Situation nicht anders ermöglicht, ist die Sie-Form anzuwenden. Speziell bei Politikern, Persönlichkeiten aus der Wirtschaft oder anderen Interessensvertretern, ist die Sie-Form unerlässlich. 
  • paroli Mitglieder, die einen Presseausweis besitzen, dürfen diesen unter keinen Umständen für private Zwecke ausnützen. Konzertbesuche, Museumseintritte, Gratisproben, etc. dürfen nicht im Namen von paroli bestellt oder verwendet werden, sofern sie nicht in direktem Zusammenhang mit einem für paroli erstellten Beitrag stehen. 
  • Geschenke müssen mit einer höflichen Ablehnungserklärung zurück geschickt werden, damit die Unbestechlichkeit von paroli gewahrt wird.
    Sollten Sachgegenstände für die Erstellung eines Beitrages ausgeliehen werden, müssen diese so schnell wie möglich retourniert werden und dürfen nicht in den Privatbesitz des Redakteurs übergehen. 
  • Audio-, Video- und andere Aufnahmen dürfen nur für paroli Zwecke verwendet werden.
  • Interviews müssen autorisiert werden und dürfen nur für den autorisierten Zweck verwendet werden. 
  • Wenn das Interview nach der Autorisierung nicht mehr den ursprünglichen Aussagen entspricht, darf der Journalist über eine Veröffentlichung selbst entscheiden. Dabei ist der Grad der Veränderung und jener der Wahrheit entscheidend.
  • Sollte der Text von der Chefredaktion in solch einem Ausmaß geändert werden, dass der Journalist seinen eigenen Text nicht wiedererkennt, hat er das Recht, seinen Namen zurückzuziehen. 
  • paroli verpflichtet sich hiermit, finanziell gestützte Ausflüge, Reisen, Veranstaltungen, Einladungen, etc. offen darzulegen. 
  • Es darf kein Informationsaustausch zwischen der Anzeigenabteilung und der Redaktion stattfinden.