Infografik

Medientransparenz - die Zweite

Alle Rechtsträger, die unter der Kontrolle des Rechnungshofs stehen, müssen seit Juli 2012 die Nettowerte ihrer Inseratenaufträge und Medienkooperationen bekanntgeben. Die so erstellte Medientransparenzdatenbank wird jedes Quartal aktualisiert und veröffentlicht. Die hier gezeigten Grafiken bilden das 4. Quartal 2012 ab.


Big Spender - Die Top 10 Kunden in den Tageszeitungen

Die Top 10 geben über 12,6 Millionen Euro zwischen Oktober und Dezember 2012 für Inserate und Medienkooperation in den österreichischen Tageszeitungen aus.

Mit einem Klick auf "Tageszeitungen" werden die einzelnen Ströme angezeigt.

Bundesregierung: alle Ministerien (exklusive BKA)

Alle Ministerien geben für Inserate und Medienkooperationen im 4. Quartal mehr Geld aus als im 3. – und das sehr deutlich: Größter Spender ist diesmal das Unterrichtsministerium mit € 644.073, eine Steigerung um den Faktor 3,8 zum Quartal davor. Das Finanzministerium gab im 3. Quartal noch € 50.000 aus und steigert sich damit um das 10-fache. Das Innenministerium und das Landwirtschaftsministerium bleiben annähernd stabil: Im 4. Quartal wurden € 100.000 mehr ausgegeben. Das Verteidigungsministerium und das Infrastrukturministerium steigern sich um rund € 300.000. Das Außenministerium legt kräftig zu: von 95.000 auf 391.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium steigert sich zwar um den Faktor 4, mit 97.000 gehört dieses Ressort trotzdem zu den sparsamen. Und das Gesundheitsministerium und das Wissenschaftsministerium geben sogar weniger aus, als im Quartal davor.

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Bundeskanzleramt

Auch das Bundeskanzleramt gibt im 4. Quartal mehr für Inserate und Medienkooperationen in Tageszeitungen aus. Von 311.000 erhöht sich die Summe auf 754.000 Euro. Die Beträge für die einzelnen Zeitungen steigern sich im selben Verhältnis. Die Ausgaben spiegeln die Reichweiten der Medien wider.

Bundesländer

Top 10 Spender in Kategorien: TV, Tageszeitung, Magazin, Radio, Online

Die größten Werbekunden verteilen ihre Budgets auf verschiedene Medienarten. Mit Abstand am meisten geht an die Tageszeitungen. Online bekommt google das größte Stück vom Kuchen - beste Kunden sind die Marketingabteilungen der Tourismuswerbung.

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